Text über Vielfalt, Krieg und Frieden im Kamishibai…
„Ich laufe über das trockene Land.
Mein Land ist trocken und wild.
Ein Staubkorn auf seinem Kontinent.
Auf der großen Weltkarte kann niemand mit dem Finger auf es zeigen. Wir leben dort arm und ohne Freiheiten. In Eritrea.“
Nach der Geschichte eines jungen Eritreers, der auf der Flucht aus seinem Land starb. Die ersten Zeilen seines Gedichts „Gazelle“ wurden nach dem Schiffbruch in dem Boot gefunden, mit dem er vor Hunger und Armut hatte fliehen wollen. Ein Kunstwerk, das unter die Haut geht, auf 20 Bildkarten. Der Text liegt nur auf Französisch vor, ich empfehle Übersetzungen mit deepl.com oder chatgpt, auch in der kostenlosen Version gut machbar.
Lesealter: Ab 10 Jahren
Themen: Flucht, Migration
Sprache: Französisch
Verlag: Lirabelle
Geeignet für den Politik- und Philosophieunterricht oder für Erwachsene. Meine Lieblings-Geschichte. Aber Achtung: Bei Erzählungen für kriegs- und/oder fluchttraumatisierten Personen ist Vorsicht geboten.
Das Kind saß dort auf seiner Insel. Es betrachtete die Welt und dachte darüber nach. Es sah Kriege, Hungersnöte, Tränen, Macht und Umweltverschmutzung.
Es sagte sich: „Man sollte lernen, arbeiten, träumen, um einen schöneren Planeten zu schaffen.“
Olivier Tallecs Illustrationen sind in perfektem Einklang mit Thierry Lenains poetischem Text.
„Man sollte“ fordert die Zuschauer heraus, die jungen und die alten.
Lesealter: Jugendliche und Erwachsene
Themen: Krieg, Flucht, Gesellschaft
Sprache: Französisch, die deutsche Version steht als Download zur Verfügung
Verlag: Callicephale